Ja, Wein sollte grundsätzlich dunkel gelagert werden. UV-Licht – besonders direktes Sonnenlicht – beschleunigt die Oxidation und zerstört empfindliche Aromaverbindungen im Wein. Selbst künstliches Licht kann über lange Zeit schaden. Für die optimale Lagerung gilt: kein direktes Licht, stabile Temperatur und ausreichend Luftfeuchtigkeit.
UV-Strahlung dringt durch Glasflaschen und löst chemische Reaktionen aus, die als „Lichtgeschmack“ (goût de lumière) bekannt sind – ein oxidativer Fehlton, der Weißweine und Schaumweine besonders schnell beeinträchtigt. Rotweine sind durch ihre höheren Tannin- und Polyphenolgehalte etwas widerstandsfähiger, aber auch nicht immun.
Grüne oder dunkle Flaschen bieten zwar einen gewissen Schutz, ersetzen jedoch keine dunkle Lagerumgebung. Hochwertige Weinlagersysteme wie der Xi Weinsysteme sind so konzipiert, dass Lichteinfall strukturell ausgeschlossen oder auf ein absolutes Minimum reduziert wird.
Neben der Dunkelheit sind die vier weiteren kritischen Lagerfaktoren: konstante Temperatur (10–14 °C), Luftfeuchtigkeit (60–80 %), Erschütterungsfreiheit und horizontale oder X-Position der Flaschen zum Schutz des Korkens.

